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Biografie Carl F. W. Borgward (1890 - 1963) 10. Nov. 1890: Carl Friedrich Wilhelm Borgward wird in Altona als Sohn eines Kohlenhändlers geboren, erlernt das Schlosserhandwerk, studiert Maschinenbau und ist mit 23 Jahren Oberingenieur. 1919: Carl F.W. Borgward stellt die Firma "Bremer Reifenindustrie", in der er Teilhaber geworden war, auf den Bau von Kühlern und Kotflügeln um, und benennt sie 1920 in "Bremer Kühlerfabrik Borgward & Co" um. 1924/25: Die dreirädrige "Blitzkarre" für Gärtner und Bauern verlässt die Werkstore, kurz darauf der Dreiradwagen "Goliath". 1928: Gründung der "Goliath-Werke Borgward und Co" 1931: Aufkauf der "Hansa-Lloyd-Werke" 1938: Die "Carl F.W. Borgward Automobil- und Motorenwerke" nehmen den Betrieb in Bremen-Sebaldsbrück auf. Bis 1945 werden 27 verschiedene Modelle der "Hansa"-Typen produziert; während des Krieges verlassen auch Torpedos und Kettenfahrzeuge die Werkshallen. bis 1948 bleibt Borgward als ehemaliger Wehrwirtschaftsführer interniert. 1949: Der "Hansa 1500" läuft als erste deutsche Nachkriegskonstruktion vom Band. 1950: Der erfolgreiche "Lloyd LP 300", im Volksmund "Leukoplastbomber" erscheint. 1950: Ehrendoktortitel der TH Hannover 1954: Die "Isabella" setzt die Klassikerserie fort. 1955: Borgward erhält das Große Bundesverdienstkreuz. 1958: Die Borgward-Gruppe verzeichnet einen Umsatz von über 620 Mio. DM und beschäftigten zu ihrer Blütezeit zusammen etwa 23.000 Menschen. 1960: Großes Bundesverdienstkreuzes mit Stern 1960: Borgward muss ein Grundschulddarlehen von 50 Mio. DM aufnehmen. 4. Februar 1961: Umwandlung des Borgwardkonzerns in eine A.G. die im vollständigen Besitz der Stadt Bremen ist. Borgward erhält keinerlei Entschädigung. 28. Juli 1963: Carl Friedrich Wilhelm Borgward stirbt im Alter von 73 Jahren an Herzschwäche in Bremen.
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