ooo

 

Clubaktivitäten

- Borgward Familie

- Mitgliedschaft

- Vorstand

- Termine

- Clubzeitung

- Archiv

- Modellecke

Clubfahrzeuge

Rennsport

Historie

Links

Impressum

Startseite

Archiv - Clubmitglieder unterwegs

 

Auf zum Hockenheimring - Borgward-Isabella auf der F1 Rennstrecke

 

Am 27. April 2006 fuhren wir auf Grund einer Ausschreibung von Bremen Richtung Hockenheim.

Anlass: ein Jim Clark Gedächtnisrennen vom 27.-30 April 2006, welcher vor 40 Jahren auf dieser Rennstrecke tödlich verunglückt ist. Aufgabe war es, den derzeitigen Weltrekord mit über tausend Oldtimern zu brechen. Wir waren hell begeistert von dieser Idee und fuhren schon am 27. April los. Es war eine schöne, pannenfreie und zügige Fahrt. Sobald unsere Borgwards auf der Autobahn in Sicht waren, machten fast alle PKW's und sogar LKW's immer wieder Platz, grüßten mit Handzeichen, Daumen hoch und Hupkonzert. Es war einfach herrlich. Zwischendurch machten wir auch mal einen Stopp auf einer Raststätte, wobei unsere drei Borgwards bestaunt wurden. (Es sind eben außergewöhnliche Fahrzeuge...)

 

Endlich waren wir am Ziel, hatten Hockenheim erreicht und fuhren zu unseren Quartieren. Am Freitag, dem 28. April ging es früh Morgens zum Parkplatz, um unsere Unterlagen abzuholen.

 

 

 

 

 

Jürgen B. bekam für sein Isabella-Cabrio die Startnummer 005, ...

 

 

 

Wolfgang S. die Nummer 006, ...

 

Jan D. die Startnummer 007 - welche er gar nicht haben wollte -  sondern die 008, passend zu seinem Kennzeichen VER-P8. Letztendlich kam die ihm zugeteilte Nummer 007 doch auf seine Isabella. (Diese Nummer hat Jan schließlich den Namen "James Bond" beschert...)

 

Dann fuhren wir zur Rennstrecke und bekamen einen tollen Parkplatz zugewiesen. (Die Isabella ist eben was besonderes, oder ....?) Kaum waren wir da, kam der Rennleiter zu uns und bestaunte unsere "Schätze" mit leuchtenden Augen. Er bot uns an, in der Mittagspause, wenn die anderen Rennfahrer Pause machen, einige Runden auf der Strecke zu fahren. Wir Sechs haben natürlich mit Freude sofort zugesagt. (Wir waren ja ganz "heiß" endlich auf der Strecke zu fahren...) Somit fuhren wir an diesem Tag mit etwas Herzklopfen - war es etwa Angst oder Freude, vielleicht auch beides - auf die F1 Rennstrecke. Erst etwas zögerlich, aber dann haben wir Gas gegeben. War das ein Gefühl: Isabella auf der Rennstrecke mit 120/130 km/h.

 

 

Sechs (!) Runden durften wir fahren, vorweg das Safety-Car. Junge waren wir happy und wären daher noch gerne einige Runden mehr gefahren. Aber es waren ja noch andere Rennwagen auf der Strecke, z.B. Ferrari, DTM, alte Rennwagen, Tourenwagen etc. Diese fuhren vier Tage jeweils von 08.00 bis 19.00 Uhr, mit Pausen, auf der Strecke. In diesen Pausen durften wir mit etlichen anderen Oldtimern unsere Runden fahren. Am Samstag, dem 29. April konnten wir in der Mittagszeit mit fast 1000 Oldtimern, sprich Ferrari, Cobra, Lamborghini, die kleinen Fiats, Lotus und vielen anderen nochmals eine Runde drehen.

 

 

Samstag gegen 19.00 Uhr war es dann soweit: da ging es dann mit allen Oldtimern der verschiedenen Automarken auf die Rennstrecke. Mann, war das eine Autoschlange - Oldtimer soweit das Auge reichte! Dann ging es endlich los, um den Weltrekord zu brechen.

 

Vom Ansageturm wurden die Automarken mit einigen Details vorgestellt, und zwar im Schnelldurchlauf. Dann kamen diese drei Borgwards. Der Ansager flippte fast aus. Als er unsere Oldtimer sah war er voller Begeisterung und rief so lautstark wie er nur konnte: "Da kommen sie... Borgward Isabella... ist das schön... ist das toll... herrlich! Jetzt gebt mal ordentlich Gas!!!" Man hörte förmlich aus seinem Mund die Begeisterung und Freude über unsere herrlichen Oldtimer, sprich Borgward Isabella aus Bremen. Wir selbst waren über diese Begeisterung ganz erstaunt und auch gerührt.

 

Dann fuhren alle wieder zum Ausgangspunkt zurück. War das schön! Leider konnte der Weltrekord nicht gebrochen werden, da mehr als 1/3 ihre Startnummern nicht ans Auto kleben wollten. Sonst hätte es mit über 1000 Oldtimern  geklappt und wir wären im Guiness-Buch der Rekorde gelandet. So wurden aber nur über 600 Startnummern gezählt. Dies war für die Organisatoren nicht gerade eine Freude.

 

Ja, jetzt haben wir im Groben alles geschrieben. Man kann es einfach nicht so ausdrücken, wie es wirklich war, man muss es einfach selbst miterleben und gesehen haben!!! Trotzdem war es für uns ein wunderschönes und ereignisreiches Erlebnis.

 

Nur schade, dass so wenige Borgwards dabei waren, aber diese "Drei" haben Furore gemacht - darauf können wir Stolz sein, oder ?!

 

Mit freundlichen Borgward-Grüßen

Jürgen und Erika, Wolfgang und Hannelore, Jan und Anne

 

PS: Das ganze Paket kostete insgesamt pro Person 35 € und beinhaltete die Fahrten auf der Rennstrecke, Boxengassen-Besuch, Fahrerlager mit allem was dazugehörte -

und vieles mehr...

 

Ein Bericht von Jürgen und Erika Bodenik, Wolfgang und Hannelore Schaffert, Jan Duhn und Anne Hintz

 

 

zurück zum Archiv

nach oben