2016

Borgward in China Mit dem Borgward

Borgward in China

Borgward in China

Gekürzte Ausgabe des Blogs www.borgward.auslandsblog.de
von Marion und Dr. Hubertus Kayser

China Foto 00130.08.2016 Bald geht es los…

Ende Juli 2016 wurden die 4 Auserwählten zur Verschiffung per Trailer nach Hamburg gebracht. Der Abschied viel schwer ...

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11.09.2016 Willkommen in China

Heute Morgen sind wir nach einem langen Flug, für einige von uns mit wenig Schlaf, glücklich in Peking gelandet. Wir wurden von Ella, Sophia und Beata von Borgward Automotive China herzlich begrüßt. Unser deutschsprachiger Reiseführer Dirk begleitet uns auf der ganzen Reise.

12.09.2016 Himmlischer Frieden…

herrschte heute auch bei uns im Borgward-Lager. Nach dem Frühstück wurden wir von Teresa und Amber von Borgward China abgeholt und zum Platz des Himmlischen Friedens chauffiert. Wirklich ein sehr geschichtsträchtiger Platz. Kaiserlich ging es beim Mittagessen weiter, bevor wir am Nachmittag zur chinesischen Führerscheinprüfung im Office of Motor Vehikel Administration antreten mussten.

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13.09.2016 An Tagen wie diesen …

...an Tagen wie diesen. wünscht man sich Unendlichkeit!

Der heutige Tag war so intensiv, wie wir ihn uns in der Phantasie kaum hätten ausmalen können. War der Vormittag in der Verbotenen Stadt geprägt von vielfältigen Eindrücken der Kaiser-Dynastien, waren wir nachmittags ca. 1 1/2 Stunden in karger Landschaft auf Maut-Autobahnen unterwegs, bis wir auf eine kilometerlange schnurgerade Landstraße einbogen, die auf beiden Seiten mit großen Borgward-Bannern geschmückt war. Nach einer Tordurchfahrt hielt unser Bus vor einem Gebäude, auf dem in großen Lettern der Name "BORGWARD" geschrieben stand.

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Wir hatten das Anfang des Jahres neu eingeweihte Borgward-Fabrikgelände erreicht und wurden durch nagelneue Fabrikationshallen gefahren. In den blitzsauberen Hallen werden nach deutschen Standards, mit deutschen Robotern und deutscher SAP-Software zur Zeit 240 BX7 pro Tag gefertigt, wobei die Kapazitäten noch lange nicht ausgeschöpft sind. Hier arbeiten momentan ca. 2.500 Beschäftigte in lichtdurchfluteten Werkshallen. Der alte Carl F. W. hätte seine wahre Freude gehabt. Und auch für uns waren die Eindrücke überwältigend und die eine ohne andere Träne wurde verdrückt. Auch wenn in diesem Werk zur Zeit auch Foton-Doppelkabinen gefertigt werden, können die zukünftigen Borgward-Typen (der BX5 kommt Ende des Jahres und der BX7 TS und der BX6 einige Monate später) dort parallel gebaut werden und dann Foton komplett verdrängen.

Wir alle hatten dann die Möglichkeit, den BX7 auf der Teststrecke auch im schwierigen Gelände zu testen und waren begeistert, wie ausgereift dieses Auto schon ist. Die high-tech Kommunikations-Möglichkeiten erläuterte uns später beim Abendessen der Executive Vice President Kevin Chen, den wir schon in Bremen begrüßen durften. Vorher nahmen wir an einem Workshop im Borgward Headquarter China teil und wurden durch die Ausstellungs- und Arbeitsräume der verschiedenen Abteilungen geführt.

Überall gab es in Bildern Hinweise auf die Geschichte Borgwards. Borgward China baut auf die Geschichte und die deutsche Vergangenheit der Marke.

14.09.2016 And here they are …

… aber wir wollen der Reihe nach berichten.

Heute Morgen ging es zusammen mit "China Dirk" und den französischen Oldtimerfreunden zum Lama-Tempel. Besonders beeindruckend war der hölzerne 18m hohe Budda, der uns ununterbrochen anlächelte.

Nach dem kaiserlichen Lunch im China-Gourmet-Restaurant ging es nach einer kleinen Pause im Hotel zum Olympic Park, wo wir nach langer Entbehrung unsere geliebten Isabellen in Empfang nehmen konnten. Alle haben den langen Transport über die weiteren Meere sichtlich gut überstanden.

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Bei schönstem Wetter wurde das SINA Vintage Car Festival 2016 eröffnet.

Durch ein bekanntes chinesisches Moderatorenpaar wurde durch das Programm geführt. Nachdem Kevin Chen ein paar Worte an das interessierte Fachpublikum gerichtet hatte - wir verstanden nur noch chinesisch - mußte Mari auf die Bühne. Sie überreichte das mitgebrachte Geschenk der Stadt Bremen, ein original Hupenknopf in Holz eingefasst und ein Schreiben des Bremer Bürgermeistert Dr. Carsten Sieling an Kevin Chen. Anschließend wurden alle Borgward Owner nach oben gebeten und Hubsi überreichte zusammen mit Dieter und den anderen unser Geschenk, einen original Borgward-Rhombus auf einer lackierten Eichenholzplatte (gefertigt von Michael Tepe).

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15.09.2016 Und sie laufen und laufen

Nachdem wir heute Morgen die Koffer packen mussten und zu einem neuen Hotel in einem Vorort von Peking aufbrachen, begleitete uns unser chinesischer Guide Dirk noch zu einem sehr alten Stadtteil, in dem es richtig wuselig und geschäftig zu ging.

Dort, wo früher die Minister und Ihre Familien hinter hohen Mauern lebten, ist heute ein lebhaftes Einkaufs- und Flanierviertel zu finden.

Heute war besonders viel dort los, da in China heute das Mondfest (Feiertage) gefeiert wird.

Auf dem Gelände unseres neuen Hotel - Yanqi Island Kempinski Hotel laufen die Vorbereitungen auf den morgen beginnenden 2016 YQ Island Concorde d'Elegance und die 3. Great Wall Classic Rally auf Hochtouren.

Jetzt sollten unsere Autos, die zwischenzeitlich eingetroffen waren, schon einmal kurz zum Laufen gebracht werden, um in die Garage zu fahren. Nach anfänglich kleineren Schwierigkeiten (zu wenig Benzin) schafften alle, mit Patricks Hilfe, einen guten Start des Motors und wir brachten so alle ins Nachtlager.

16.09.2016 Paparazzi

Heute Morgen holten wir unsere Autos frisch poliert aus der Tiefgarage und platzierten sie auf der Ausstellungsfläche. Es dauerte nicht lange und schon waren wir umstellt von Kameraleuten und Journalisten, die uns via Dolmetscher Löcher in den Bauch oder die Karosse fragten. In der schwülen Hitze war das ganz schön anstrengend. Besondere Aufmerksamkeit wurde Patrick gewidmet. Seine Tattoos... und dann noch im Borgward-Style ... einfach faszinierend.

17.09.2016 Deutsch-chinesische Beziehungen

Heute ging es richtig zur Sache, was den Werbeauftritt für Borgward betrifft.

Aber erst einmal begleitete uns die AutoBild China zur nächstgelegenen Tankstelle. Da wir erstens bis jetzt noch keine chinesische Fahrerlaubnis besitzen (soll morgen kommen) und zweitens auf dem letzten Tropfen unterwegs waren.

Nach erfolgreicher Mission konnte die Fahrt fortgesetzt werden und mit vollem Tank, aber leerem Magen, ging es erst einmal zum Frühstück.

Und dann begann für uns auch schon das theoretische Race Training, das von der AutoBild durchgeführt wurde. U.a. darf man an einer roten Ampel immer rechts abbiegen, vorausgesetzt es kommt kein Fußgänger, Handkarren oder Getier in die Quere. Unvorsichtig sollte man aber generell nicht fahren.

Wie beispielsweise einer unserer chinesischen Rally-Kollegen, der sich bei einer Testfahrt auf der Hotelinsel, bei dem Versuch zu driften, mit seiner Kobra direkt vor einen Laternenmast platzierte und bei dem Aufprall nicht nur sein wertvolles Gefährt zerlegte, sondern auch mit dem Kopf die Frontscheibe zertrümmerte... und damit ist die Rally, die noch nicht einmal begonnen hat für ihn auch schon zu Ende. So kann es eben auch kommen.

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Zurück auf der Ausstellungsfläche freuten wir uns besonders über den Besuch von Lu Wang, die in Shanghai die Wirtschaftsinteressen Bremens vertritt.

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Der Rest des Tages war für uns alle harte Arbeit, denn wir wurden mit unseren Autos nochmal ausgiebig interviewet, gefilmt und fotografiert. Wir sind die europäischen Gesichter für Borgward auf dem chinesischen Markt.

18.09.2016 Der Namensgeber der Rally: The Great Wall

Aber der Reihe nach: zunächst einmal die für uns inzwischen routinemäßig abzuleistenden Pflichten: hier mal ein kleines Interview (diesmal live als podcast im Internet), dort wieder mal Posen für die Fotografen, die aus Drohnen, von großen Schwenkarmen oder aus den Heckklappen auf den Fahrradwegen rasender SUVs ihre Objektive auf uns und unsere Autos richten. Und immer: lächeln, lächeln, lächeln. It's showtime! Und das heute bei leichtem Regen.

Nach dem Mittagessen gab es dann die Preisverleihungen in den verschiedenen Kategorien des Concours d'Elegance: Mari und Hubsi erhielten einen Preis für den "Wertvollsten Borgward" und schauten überglücklich in die zahlreichen Kameras.

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Kurz danach erhielten wir dann die chinesischen Führerscheine und der Startschuss für die heutige Etappe der Rally konnte erfolgen.

Sie führte uns zunächst in das "Chinese Vintage Car Museum", in dem wir u.a. Mao Tse Tungs Staatskarosse bestaunten.

Danach ging es zur ersten Teilprüfung auf ein GoCart-Gelände, auf dem unsere Autos einen 2minütigen Parcours bewältigen mussten.

Und dann konnten wir sie von weitem schon sehen: die Chinesische Mauer im gleißenden Abendlicht, denn die Wolkendecke hatte sich rechtzeitig zu diesem großen Moment verzogen.

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Leider blieb für die Teams, die unterwegs bei unübersichtlichem Streckenverlauf einige Umwege gefahren hatten, nur noch wenig Zeit, das erhabene Gefühl auszukosten, dass wohl jeder Mensch verspürt, der auf diesem Bauwerk spazieren geht, das sogar vom Weltraum zu sehen ist.

In der Dunkelheit fuhren wir dann zurück zum Hotel.

19.09.2016 Die Karawane fährt weiter…

... und wir haben Durst!

Nach einer kurzen Nacht, die wir mit Kofferpacken und mit der Vorbereitung auf den zweiten Rallytag verbrachten, ging es am Morgen rasch zur Sache. Wir starteten pünktlich um 9.30 Uhr zu einer traumhaften Fahrt durch ländliches Gebiet, mit tollen kurvenreichen Straßen durch das Gebirge. Auch die Mauer war noch mehrmals gut und nah zu sehen. Die erste Etappe endete an einem malerischen Ausflugslokal, mit eigener Fischzucht.

Nach der Mittagspause ging es auf die letzte Etappe des heutigen Tages. Wir fuhren im Borgward-Konvoi nochmal eine sehr schöne Strecke bis nach Yongning, eine sehr alte Stadt mit einem prächtigen Turm. Der Weg dorthin führte durch enge Marktgassen -ein Abenteurer.

Die letzte Zeitmessung fand dann schon auf dem Gelände unserer heutigen Unterkunft statt: Longwan Camping Park Beijing

Dort sind wir in kleinen Häuschen untergebracht, mit schönem Blick aufs Wasser.

Am Abend fand dann die Gala-Night unter freiem Himmel statt. Wir wurden mit einem tollen Film von unserer Tour begrüßt und waren von dem folgenden Feuerwerk überwältigt.

Die Preisverleihung stand jetzt an. Alle Borgwards haben verdientermaßen mindestens eine Trophäe in den Nachthimmel empor heben können. Michaela und Martin, die unterwegs wenig Plan hatten :-), rissen sich in den Prüfungen so zusammen, dass sie eine Hand voll Pokale einheimsen konnten. Darunter auch den Gesamtsieg. Herzlichen Glückwunsch!

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20.09.2016 Raus aufs Land

... wir sind heute in Datong angekommen. Eine Kleinstadt in der Provinz Shanxi mit lediglich 3 Mio. Einwohnern.

Der Weg dorthin verlief problemlos auf gut ausgebauten 6-spurigen Straßen (ca. 300km). Ein paar Kuriositäten gab es unterwegs aber dann doch zu sehen.

Aber die anderen Verkehrsteilnehmer fanden uns auch interessant.

Nach dem Mittagessen in der Provinz der Nudeln wurden wir im Bus zu den Grotten von Yungang gebracht. Wirklich ein sehr spiritueller Ort. Wenn man bedenkt, dass die Allee mit Elefantensäulen und fast alle Gebäude drum herum erst 7 Jahre alt sind. Die Grotten an sich haben allerdings schon 1.500 Jahre auf dem Buckel. Eine riesige Anlage, für die immerhin 100.000 Arbeiter insgesamt 50 Jahre benötigt haben. Zu sehen sind in 252 Grotten mehr als 51.000 Buddhastatuen, Fresken und in Sandstein gemeißelte Geschichten. Eines der 47 Weltkulturerbestätten in China.

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21.09.2016 Autofahren made in China

.. oder von total leer bis rappelvoll.

Unser Tag begann mit dem Abschied von Eberhard, der etwas früher nach Hause zurück musste. Seinen E-Type ließ er unser aber hier und Henri muss jetzt alleine weiterfahren. Zumindest bis zur Autobahn, denn dort weinte auch der Jaguar Abschiedstränen.

Unser erstes Ziel ging zu den 1.500 Jahre alten hängenden Tempeln von Hunyuan County, Datong. Die Mönche wussten auch früher schon wo es am schönsten ist. Wirklich ein fantastischer Ort ohne Vorschriften - in Deutschland hätte man diese sicherlich nicht betreten dürfen.

Nach einer schnellen Mittagspause hatten wir immerhin noch weitere 380 km zu bewältigen. Es war alles dabei, von leeren Autobahnen bis hin zum Höhepunkt, die gut gefüllten Straßen und Gassen von Pingyao.

Ja, Pingyao ist wirklich der Hammer. Überall Autos, Mofas, Fahrräder und jede Menge Fußgänger, die einem entgegen kommen oder einscheren. Und das im Dunkeln.

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Wir parkten am Rande der alten Stadt unsere Autos auf einem wilden Parkplatz, der aber sicher und bewacht ist. Von dort aus wurden wir mit Elektrobahnen in die alte Stadt zu unserer Unterkunft gebracht. Ein sehr originelles altes chinesisches Hotel mit 3 Höfen und kleinen Kammern, die von den Innenhöfen abgehen.

Morgen erwartet uns ein autofreier Tag in Pingyao mit Sehenswürdigkeiten und anderen Aktivitäten.

22.09.2016 Drei Chinesen mit dem Kontrabass

... saßen auf der Straße.

China-Dirk führte uns am Vormittag durch die geschäftige Altstadt Pingyao - das Rothenburg ob der Tauber Chinas, die komplett von einer hohen Mauer umgeben ist. Wir besichtigten ein historisches Bankenmuseum und ein Museum, in dem gezeigt wurde, wie vor 200 Jahren die Silberbarren (Papiergeld gab es noch nicht) von einer Provinz in die nächste transportiert wurden. Dafür war es unbedingt erforderlich, das derjenige gut in Kung-Fu ausgebildet war, um die Ware zu beschützen.

In einer Werkstatt für chinesische Holzarbeiten (Lackschnitzerei) konnten wir beobachten, wie Gegenstände kunstvoll bemalt werden.

Danach stöberten wir noch in einigen kleinen Läden, die in den Gassen massenhaft zu finden sind.

Beim abendlichen Bier lernten unsere chinesischen Borgward-Mitarbeiterinnen fleißig deutsch ( 3 Chinesen mit dem Kontrabass).  Zusammen mit unseren französischen Oldtimer-Freunden (Frederique, Yvan, Paul und Henri) waren wir uns einig, dass in den westlichen Medien ein völlig falsches Chinabild gezeichnet wird, z.B. im Bezug auf das Miteinander oder im Verhalten zu Ausländern und der Arbeitsmoral. Wir haben hier nur freundliche und fleißige Menschen kennengelernt!

23.09.2016 Von den blauen Bergen kommen wir…

... und mit unserer Karawane ging es weiter Richtung Mount Wutai, einer der 4 heiligen Berge des Buddhismus und Weltkulturerbe.

Aber zuerst besuchten wir auf dem Weg dorthin Qiao's Grand Courtyard. Dieser Wohnhof der Familie Qiao wurde 1756 gebaut und wurde u.a. durch den preisgekrönten Film "Rote Laterne" sehr bekannt.

Nach dem Mittagessen im traditionell chinesischen Stil - runder Tisch mit drehbarer Glasplatte in der Mitte, auf den alle Speisen und Getränke gestellt werden, ging unsere Fahrt weiter durch schöne Berglandschaften mit fantastischen Canyons.

Da wir jeden Tag mit Walkie-Talkies ausgestattet wurden, hatten wir untereinander  immer Verbindung und konnten so Harmonie-Pausen einfordern oder die langen Strecken mit vielerlei Sprüchen und Gesang verkürzen.

Nach über 350 km waren wir fast am Ziel angelangt, als wir von der Polizei angehalten wurden. Gut, dass wir alle unser chinesisches Kennzeichen und die chinesischen Führerscheine an Bord hatten. Nach einer kurzen Überprüfung und Fotoshooting ging die Fahrt nach Mount Wutaishan weiter. Wir erreichten das Ziel kurz vor Sonnenuntergang in über 1.600m Höhe.

Am Abend feierten wir in der Hotelbar noch den letzten Abend zusammen mit Mari und Hubsi, da sie schon morgen zurück nach Beijing fahren.  Trotz sehr sparsamer Getränkekarte hatten wir einen sehr lustigen und feucht-fröhlichen Abend mit viel Gesang in allen möglichen Sprachen. Ella besorgte im Laden nebenan noch zwei Flaschen chinesischen Wein aus dieser Gegend (40%) und sang für uns alle "Drei Chinesen mit dem Kontrabass".

24.09.2016 Dem Himmel so nah!

... und auch den Tränen, denn Mari und Hubsi mussten schon heute die Truppe verlassen.

In der Zwischenzeit waren Kaysers zusammen mit Beata im BX7 unterwegs zurück nach Beijing, die Isabella auf dem Transporter im Schlepptau.

In einem Logistikzentrum konnten wir unsere Isabella erfolgreich in den Container laden. Dort wartet sie nun bis morgen auf die 3 anderen.

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25.09.2016 I like Chinese, I like Chinese

Nach zwei intensiven eindrucksvollen Wochen geht es für uns alle in den mehr oder weniger harten Alltag zurück.

Heute haben auch die restlichen Autos Ihren Weg in die Container gefunden.

Und morgen steht dann die Heimreise an. Kaysers sind bereits gut in der Heimat gelandet. Wir werden sicherlich noch lange brauchen, um die vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten. Jeder von uns wird dies in seiner eigenen Weise tun. An dieser Stelle aber vielleicht schon mal einige Anmerkungen:

- ganz im Vordergrund war sicherlich die Aufmerksamkeit, Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die uns und unseren Fahrzeugen überall entgegen gebracht wurde.

- die neuen Borgwards sind keine Fata Morgana: wir haben ihre Herstellung und ihre Vermarktung kennengelernt und sie auch selbst gefahren. Jeder Borgwardianer wird sich demnächst auch bei uns davon überzeugen können.

- auffällig ist in diesem Land der krasse Gegensatz zwischen der Moderne und uralten Traditionen. Z.B. läuft hier jeder mit mindestens einem Smartphone ausgerüstet über die hohen Schwellen in jedem Haus, die die bösen Geister ohne Kniegelenke nicht überschreiten können.

- und dann: die totale Anarchie auf Chinas Strassen ist sicherlich für uns gewöhnungsbedürftig. Plaudernde Menschen mitten auf der Straße, kreuz und quer fahrende Elektroroller und andere Gefährte, Fahrzeuge, die einem auf der eigenen Spur entgegen kommen oder plötzlich aus irgendeiner Parklücke geschossen kommen.

DANKE... an

  • BORGWARD China (Kevin Chen, Victor Guo, Philip Deng) für die Einladung, die uns dieses Erlebnis erst möglich gemacht haben. Dieser Dank geht natürlich auch an BORGWARD Group AG (Ulrich Walker, Marco Dalan, Axel Lengert und Dirk Neymann).
  • AutoBild China (Michael Wang und sein Team) gilt unser großer Dank für die Ausarbeitung der Rally, tolle Berichte und wunderbare Fotos und Videos.
  • unserem Franzosen mit der Trillerpfeife Heni Vuillermoz für die Regelung mit den Versicherungen und der Verschiffung der Autos.
  • Souverän durchs Land führte uns China-Dirk alias Liang Zhang.
  • Zudem wurden wir immer liebevoll begleitet von den Borgward-Mitarbeiterinnen "Boss" Ella, Beata, Sophia, Teresa, Caroline, Amber
  • Unser Dank gilt allen Lesern unseres Blogs (über 3.000) und Multiplikatoren, erwähnen möchten wir hier vor allem Siggi Bunk (facebook) und Joachim Krah (Borgward Forum).

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Die China-Truppe mit dem guten Spirit

Wagen 01: Michaela und Martin Kühl (Isabella Coupé)

Wagen 02: Dieter Bohlmann und Dirk Neymann (Isabella Limousine)

Wagen 03: Marion und Hubertus Kayser (Isabella Limousine)

Wagen 04: Daniela Schuppan und Patrick Preneux (Isabella Limousine)

Mit dem Borgward

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